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Die Parodontologin antwortet

Mein Zahnarzt stellte fest, dass ich eine Zahnbetterkrankung (Parodontose) habe. Können mir trotzdem Implantate eingesetzt werden?

Nur nach behandelten und geheilten Erkrankungen des Zahnhalteapparates (siehe: Parodontitis Behandlungen) ist die Implantation nicht nur möglich, sondern auch oft die einzige Möglichkeit einen festsitzenden Zahnersatz zu erreichen. Wenn es bei unbehandelter Parodontitis (Parodontose) zu einer Implantation kommt, dringen die Parodontitis verursachenden Bakterien weiter vor und lösen um das Implantat herum eine ähnliche entzündliche Erkrankung, die so genannte Periimplantitis aus. Eine Periimplantitis ist in ihrem Verlauf rapider und kann zum Verlust des eingesetzten Implantats führen. Daher ist es notwendig zuerst die Zahnbetterkrankungen zu behandeln. Ihr Parodontologe klärt Sie gern auf. Nachdem die geeignete Zahnputztechnik gut angeeignet werden konnte und die erste Behandlung der Taschen (Curretage) vorgenommen wurde, bestehen für eine Implantationsoperation keine Hindernisse mehr.

Beim Zähneputzen habe ich Zahnfleischbluten, und einige meiner Zähne bewegen sich etwas. Ich bin erst 45 Jahre alt und sehr besorgt, dass ich schon bald eine Prothese tragen muss. Was soll ich tun?

Bei Ihnen handelt es sich sicherlich um eine Erkrankung des Zahnbettes. Diese Erkrankungen sind heilbar! Leider läßt sich das verlorengegangene Stützgewebe nur in seltenen Fällen mit einem Knochenersatz wieder herstellen. Einem weiteren Abbau der Knochensubstanz können Sie jedoch mit Ihrer aktiven Mithilfe verhindern und die Gewebe können noch über lange Jahre hinweg stabilisiert werden. Selbst sich schon bewegende Zähne haben noch gute Chancen für einen langfristigen Verbleib. Also, suchen Sie eine geeignete Praxis auf, der Parodontologe kann Sie mit guten Chancen behandeln!


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